WordPress installieren Teil I

Dieses Tutorial setzt voraus, dass ihr bereits einen Provider für euren Webspace habt und dieser die Vorraussetzungen für WordPress erfüllt.

Bereit halten:

Diese Daten solltest du von deinem Provider bekommmen. Es kann sein, dass du die Datenbank auf der Webseite deines Providers selber anlegen musst.

FTP-Daten:

FTP-Server: z.B.: deinedomain.de oder kundennummer.provider.de
FTP-Benutzername: Dein Benutzername für FTP
FTP-Passwort: Dein Passwort für FTP

Datenbankserver: z.B. db01.provider.de oder localhost
Datenbankname: Der Name der Datenbank
Datenbankbenutzername: Dein Benutzername für die Datenbank
Datenbankpasswort: Dein Passwort für die Datenbank

Empfohlene Software:

Cyberduck für FTP-Server-Verbindung
Brackets für Dateibearbeitung

Schritt 1: WordPress herunterladen

Auf http://wpde.org/download kann man die aktuelle, deutsche Version von WordPress herunterladen. Die .zip-Datei entpackst du und legst den Inhalt des Ordners „wordpress“ in deinem Ordern für deine Webseite auf deinem Computer ab.

Schritt 2: Die wp-config-sample.php anpassen

Öffne nun das Programm Brackets für die Dateibearbeitung. Hier kannst du nun „Ordner öffnen“ und öffnest den Ordner mit den WordPress-Inhalten. Öffne nun die wp-config-sample.php.

Als erstes musst du deine Datenbank-Daten eingeben indem du die Daten zwischen den ‚ ‚ ersetzt mit deinen Datebankdaten. Die Daten hierfür solltest du von deinem Provider bekommen. Also hinter DB_NAME kommt der Datenbankname, hinter DB_USER der Benutzername, DB_PASSWORT das Passwort, DB_HOST der Servername.
So könnte das dann aussehen:

 

define('DB_NAME', 'db903z7r4529');

/** Ersetze username_here mit deinem MySQL-Datenbank-Benutzernamen */
define('DB_USER', 'db0383628264');

/** Ersetze password_here mit deinem MySQL-Passwort */
define('DB_PASSWORD', 'xcvlkhakuszdfeprw');

/** Ersetze localhost mit der MySQL-Serveradresse */
define('DB_HOST', 'localhost');

/** Der Datenbankzeichensatz der beim Erstellen der Datenbanktabellen verwendet werden soll */
define('DB_CHARSET', 'utf8');

/** Der collate type sollte nicht geändert werden */
define('DB_COLLATE', '');

 

 

Schritt 3: Die gesalzenen Passwörter:

Als nächstes kümmerst du dich um die gesalzenen Passwörter, deinen Sicherheitsschlüssel. Dafür gehst du auf https://api.wordpress.org/secret-key/1.1/salt/ und lässt dir so den Schlüssel generieren. Einmal komplett kopieren und dann in Brackets in der wp-config-sample.php austauschen.

Sieht dann irgendwie so aus:

define('AUTH_KEY', 'X3^X3O+:s+X+%Kvy6lS2J?+v3fNs[|61j@|zJT]6Av~=P8zjCq2XQHsO{+O)R,*K');
define('SECURE_AUTH_KEY', '.{:e.b[n6t/d|l0_CC.976IHtsR5-B+:GS34+KT)~+|2_1W9~IV#O?p^x*d[L(qt');
define('LOGGED_IN_KEY', '6O8AJgZ-&?:#uwv(3+C+CetUC*O]OZ,{l{(C4q4H%knlh5]Hv|wH;dvtF+L1M$!:');
define('NONCE_KEY', 'dbP/Okgztc]3Y^ia<hs!1z3>+i)q8alzrGq`b|ga9$|;t:KF9dDyUctGV8||*@E#');
define('AUTH_SALT', '2=[@`W~jJwR]h`NB([duuYNRpbg4-p!4i<`]-%xUZTfS{ls7FPMm<7[2*4#F}R3C');
define('SECURE_AUTH_SALT', 'B+dzww9Pmy_u7+~C3{=[.-?u+p}*^q#x`RK3+{Oo,k=>@T|ioN7_f!xKt-P|X|Ik');
define('LOGGED_IN_SALT', '*-&ucW1rN`xq6+i#4e267)c8]{Q2g{Q[C{t]P,E!ATnEh?gnJP)p3f3Ov]2LJAe<');
define('NONCE_SALT', 'n^Yy;/:_,|}t,/5._WV8k.$Yllb;0g1qmdv}PQ9jbqeoQ9<_kV|@m->LTDKqd?-R');

 

Dann solltest du zur erhöhten Sicherheit das $table_prefix ändern. Das Table-Prefix wird vor die Einträge in deiner Datenbank gesetzt, damit du weißt wofür diese Einträge sind. Dieses ist standardmäßig auf ‚wp_‘ eingestellt. Das wissen aber die Hacker leider Gottes. Deshalb irgendwie auf ‚xY45ZgF_‘ oder ähnliches setzen, damit die Hacker hier keine Angriffsmöglichkeit haben.

So halt:

$table_prefix = 'xY45ZgF_';

 

Zuletzt die wp-config-sample.php speichern unter „wp-config.php“. Die wp-config-sample.php danach löschen, die brauchen wir nicht mehr.

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